Partei für eine neue, christliche fundierte Ethik und Moral, in Politik Wirtschaft und Gesellschaft


Die deutsche Politik lässt immer mehr Menschlichkeit vermissen.
Was soziale Gerechtigkeit angeht, sind wir auf dem Stand einer Bananenrepublik!


In vielen sozialen Bereichen (Kinder, Bildung, Familien, Renten, Alte, Schwache, Hartz IV) besteht dringender Handlungsbedarf, dies belegen viele ernst zu nehmende Studien eindeutig. Die Reichen und Superreichen sind über Jahrzehnte in und von diesem Land übermäßig begütert worden (DIW-Studie, Armuts- und Reichtumsberichte der Regierung). Sie wären nun in der gesellschaftlichen Pflicht einen größeren sozialen Beitrag zu leisten, damit der Staat seinen Verpflichtungen gegenüber den Schwächeren der Gemeinschaft anständig und menschenwürdig nachkommen kann.

Die zunehmende Anbiederung und Unterwerfung der Politik unter das verächtliche Streben des Mammons verhindert jedoch mehr und mehr eine faire Politik für alle. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Es wird höchste Zeit zum Gegensteuern!

Nur die alte Neiddebatte, oder eher berechtigter Diskussions- und Reformbedarf?

Bekannte Fakten aus deutschen Landen (Quellen: Statistisches Bundesamt, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Presseveröffentlichungen, Nachrichten, PISA-, SOEP- und OECD-Studien)

  • Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer zahlreicher.
  • Reich bleibt reich, arm bleibt arm.
  • Die Bildungs- und Wohlstandschancen ärmerer Kinder sind signifikant schlechter als die Chancen der Nachkommen wohlhabender Eltern.
  • Alle Deutschen zusammen besitzen ein Volksvermögen von rund 5,4 Billionen Euro (Geld, Wertpapiere, Immobilien u.s.w.). Die unteren 50% besitzen davon weniger als 5%, die obersten 5% halten hingegen mehr als 50%. Während sich 90% der Bevölkerung ein Drittel teilen, umklammern die oberen 10% etwa zwei Drittel des gesamten Volksvermögens. Ist das gerecht? Ist das moderne Demokratie oder Feudalismus?
  • Etwa die Hälfte der Bevölkerung besitzt überhaupt keine nennenswerten Rücklagen und kommt gerade so über die Runden. Jedes sechste Kind lebt unter prekären Verhältnissen. Mehr als 15 Millionen Menschen müssen mit weniger als 60% des bundesdurchschnittlichen Haushaltseinkommens auskommen. Etwa 10% der Familienhaushalte sind stark bis völlig hoffnungslos verschuldet, weil das Einkommen hinten und vorne nicht reicht, und das in einem der reichsten Länder der Erde.
  • Kommunen-, Länder- und Staatshaushalte sind (gleichfalls hoffnungslos zu nennen) gigantisch — mit rund 1,5 Billionen — Euro verschuldet. Der jährliche Staatshaushalt beträgt z. Zt. rund 283 Milliarden Euro. Die öffentlichen Schulden (Staat, Länder , Kommunen) betragen mehr als das Fünffache des Jahresetats. Wer soll diese Irrsinnssummen je zurückzahlen, wenn selbst in wirtschaftlich guten Zeiten neue Schulden gemacht, statt alte abgebaut werden? Die jährliche Schuldentilgung verschlingt in 2008 rund 43 Milliarden Euro. So viel wie die Ressorts »Finanzen«, »Bildung« und »Familien« zusammen. (43 Milliarden sind anders ausgedrückt dreiundvierzigtausend Millionen.) Somit sind pro Tag rund 118 Millionen Euro Zins und Tilgung fällig!

Wie viele Schulen ließen sich damit modernisieren, wie viele bedürftige Eltern unterstützen, Kinderbetreuungseinrichtungen fördern, wie viel Infrastruktur schaffen? Unsere Regierungen reduzierten beispielsweise Vermögens- und Körperschaftssteuern für die Wohlhabenden, verzichteten seither auf hundert Milliarden Euro, und erhöhen im Gegenzug die Mehrwertsteuer, die insbesondere Familien mit Kindern, Kleinrentner, Geringverdiener und die Armen am meisten belastet. Ist so etwas hinnehmbar? Ist das sozial?

Die Schulden von heute sind unsere überhöhten Steuern und Abgaben von morgen!

Sie müssen weg, schnellstmöglich, damit Geld für Sinnvolleres frei wird. Die Durchschnittsrente für 45—50jähriges Schaffen liegt beim Mann monatlich um 1.000 Euro, bei unseren Frauen unter 600 Euro (Ost und West zusammengefasst). Die monatliche durchschnittliche Beamtenpension beträgt fast 2.600 Euro plus Sonderzahlungen. Selbst die Mindestpension der Beamten nach nur 60 Monaten Dienst, mit über 1.200 Euro, übersteigt die Durchschnittsrente bereits deutlich, ohne dafür (nennenswerte) Beiträge eingezahlt zu haben.
Ist das gerecht? Wenn die Pensionen angemessen sind, ist die Rente doch wohl eindeutig zu niedrig!

Das sind nur einige wenige von vielen zu hinterfragenden Zuständen in unserem Staat.
Was sagen Sie dazu? Alles bestens, sozial und gerecht oder eher verbesserungswürdig, ungerecht oder hier und da gar asozial?

Glauben Sie, die heutigen Politiker und Parlamente werdend es schon richten?

Alle Staatsformen der westlichen Nationen sind eigentlich auf den Fundamenten der christlichen Lehre aufgebaut, deren oberste Gebote Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit sind! Diesen Verfassungen liegen die christlichen Lehren der Bibel zugrunde. Was ist jedoch aus unserer heutigen Gesellschaftsform, die sich immer noch »Demokratie«, sprich »Volksherrschaft« nennt, geworden? Eine Parteien- und Wirtschaftsdemokratur! Zügelloser Raubtierkapitalismus und Menschenausbeutung nehmen überhand. Die Mächtigen stopfen sich die Rachen voll als gäbe es kein Morgen mehr. Wissen die über die Zukunft mehr als wir? Wozu dient die gierige Rafferei? Wo soll das alles hinführen?

Abgründe tun sich auf. So darf es nicht weitergehen!

  • Unsicherheit und Zukunftsangst greifen immer weiter um sich.
  • Die meisten Menschen murren und haben den Glauben an eine faire Behandlung längst verloren.
  • Wahllüge über Wahllüge, Skandal über Skandal, eine Enttäuschung nach der anderen, Ellenbogen und Daumenschrauben überall, Abzockerei von allen Seiten ohne Ende. Und je schlechter es dem kleinen Mann geht, desto zügelloser prassen und raffen »die da oben«.
  • Die Politiker stehen nicht grundlos in der Beliebtheits- und Glaubwürdigkeits-Rangliste am untersten Ende. Ständig Eiertänze um goldene Kälber, der eigene Trog ist immer der nächste. Wenn mal ein Hoffnungsträger erscheint, dem man sein Vertrauen schenken möchte, wird man bald wieder bitter enttäuscht. Alles nur Fassade, alles nur gespielt und in einstudierte Floskeln verpackt, Wahlgeschwätz.


Wir brauchen wieder die Gewissheit auf eine bessere Zukunft. Wir möchten eine gewisse Stabilität in eine hoffnungsvollere Richtung. Dazu gehört selbstverständlich auch die Bewahrung der Schöpfung.

Christlich gesinnte Menschen sind aufgerufen sich stärker in die Politik einzubringen, sich dem Werteverfall entgegen zu stemmen. Eine neue, eine saubere Partei, muss her. Christlich, gerecht, sozial, so wie es die christliche Lehre verlangt. Nur mit der sich ständig erneuernden Kraft eines festen Glaubens können christlich geprägte Menschen dem feudalistischen Mammonismus und dem Raubbau an der Natur entgegen treten und die Staatsgemeinschaft auf einen besseren Weg in die Zukunft leiten. Die √úberzeugungskraft der Zukunftspolitik muss auf den unerschütterlichen Werten der christlichen Werte beruhen und beispielgebend vorgelebt werden können. Fairness, Anstand, Ehrlichkeit, Sittlichkeit, Wahrheitsliebe, Zuverlässigkeit, Glaubwürdigkeit und Nächstenliebe sind gefragter denn je, und ein würdevoller Umgang mit den Schwächeren der Gesellschaft ist dringend erforderlich.

In der derzeitigen Politik ist davon wenig zu spüren. Man hat das Gefühl sie führt in eine schreckliche Zukunft. Wie lange will man die Gewaltbereitschaft der die Benachteiligten noch herausfordern?